TG 1908 Lispenhausen e.V.

Die letzten 6 Spiele:

BOL Männer05.05.12Eschweger TSV II:TG Lispenhausen34:37
BOL Männer28.04.12TG Lispenhausen:HSG Werra WHO 0930:32
BOL Männer21.04.12TSG Bad Sooden-Alle...:TG Lispenhausen25:21
BOL Männer14.04.12TG Lispenhausen:TG Rotenburg27:44
BOL Männer31.03.12TSV Wollrode:TG Lispenhausen34:29
BOL Männer25.03.12TG Lispenhausen:HSG Gensungen/Felsberg II29:31

TG 1908 Lispenhausen e.V.
3ender - Saisonauftakt 2012 beim 3. Barock Triathlon in Fulda auf der Olympischen Distanz PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, 18. Mai 2012 um 17:20
Die Eisheiligen waren am 13.Mai angesagt. Bereits auf dem Weg Richtung Fulda zeigte das Auto- Thermometer 4°C an und es sollte an diesem Tag auch die 13°C nicht übersteigen. Brrrrrrrrrr, bereits bei dem Gedanke an den Wettkampf bekam man einen Hühnerkombi. Aber was soll’s, wir wollen ja Eisenmänner werden und mal schauen, wir gut bis dato unser Training war und unser derzeitiger Leistungsstand ist. Wir freuten uns auf die 1500 m Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen.

In Fulda angekommen, folgte das übliche Prozedere: Startnummern abholen, Wechselzone einrichten und ganz wichtig, sich über den Streckenverlauf zu erkundigen. 9:00 Uhr Wettkampfbesprechung. Bis dorthin war auch für Hermann noch alles OK, was sich aber mit Pleiten, Pech und Pannen im Laufe des Wettkampfes ändern sollte.

Im angenehm warmen Wasser folgte noch schnell mit den anderen Triathleten vor dem Wasserstart eine kurze Absprache, welche Zeit jeder schwimmt, damit man sich am Start entsprechend einreiht. Immerhin sind 7-8 Triathleten auf einer Bahn. Selbstbewusst wie man als Lispenhüsser Hirsch ist, gaben wir eine 35er Zeit an, passt schon, aber denkste … Um 9:20 Uhr erfolgte der Startschuss. Sabine überholte Hermann bereits nach 100 m und es folgten 2 weitere Mal. „Das war wohl nichts Hermann“, ging ihm durch den Kopf und „Hilfe“ in Roth sind es 3,8 km….es läuft ja richtig gut ☹ Sabine verließ nach 33:48 Minuten das Wasser und es ging fröstelnd auf ihr QuintanaRoo.
 

Für Hermann wurden 40 Minuten raus bis zum Radwechsel. Für ihn war nun „Attacke“ die Parole und er gab Vollgas. Erste Runde alles fressen was geht, zweite Runde lief weiterhin super und er dachte, dass er auf den guten Weg war, die schlechte Schwimmzeit wieder wettzumachen. Nachdem die 2. Runde gefahren war, bog er Richtung Innenstadt zum letzten Wechsel ab. Hierbei kam ihm schon der Gedanke „Wo war eigentlich Sabine?“ War er so schnell auf dem Rad, dass er sie gar nicht bemerkt hatte? Was soll’s, jetzt nochmal alles geben.
  

Auf der Laufrunde überholte er Sabine einmal. Er war glücklich mit seiner Laufzeit von 43:03 Minuten auf 10 Kilometer und finishte mit einer Endzeit von sage und schreibe 2:17:31 Stunden. Langsam machte er sich seine Gedanken, dass etwas mit seiner Zeit nicht stimmen könnte, also fragte er einen Kampfrichter. 1500 m Schwimmen – hatte er, 4 Runden laufen – jawohl, hatte er auch sowie 3 Runden Rad fahren und dann weiter Richtung Innenstadt !!! Alles klar, 1 Runde zu wenig, dass heißt Disqualifikation !!! Mist… dieses war ihm eine Lehre und beim nächsten Wettkampf fragt man Triathleten, die auf der gleichen Distanz starten! Auch Sabine war sehr erstaunt darüber, als sie auf 3 weitere Laufrunden ging und Hermanns bereits im Ziel sah. Er hatte sie doch beim Radfahren nicht mal überholt…merkwürdig…. Immerhin war sie auf den 3 Radrunden super unterwegs und wechselte nach einer Radzeit von 1:15:09 Stunden auf die 10 Kilometer Laufen. Sie benötigte sehr gute 54:03 Minuten und finishte mit einer Gesamtzeit von 2:47:16 Stunden. Hierbei belegte sie den 5. Platz in ihrer Altersklasse und 26. Platz aller Frauen.
 
Arnd startete zusammen mit den Favoriten um 10:55 Uhr. Er nahm sich vor, das Wasser nach 33 Minuten zu verlassen. Nach 35:14 Minuten kam er aus den Fluten und war wie Hermann auch nicht unbedingt mit seiner Schwimmleistung zufrieden. Nun ging es aufs Radönchen, seine absolute Stärke, aber bei der Kälte wollten die Beine nicht richtig warm werden, sodass am Ende der 3 Radrunden eine Zeit von 1:11:23 Stunde rauskam. Beim Laufen konnte Arnd sich steigern. Er benötigte für die 10 Kilometer 44:01 Minuten und finishte mit einer Gesamtzeit von 2:35:52 Stunden. Insgesamt belegte er bei den Männern den 90. und in seiner Altersklasse den 24. Platz. Arnd war mit seiner Leistung zufrieden und erfreut darüber, dass noch etliche „Körner“ vorhanden sind.


Gratulieren wollen wir auch unseren Triathleten aus Breitenbach. Zwar konnte Martin Landau seinen Vorjahressesieg nicht wiederholen, aber er belegte mit 22:57 Min. Schwimmen, 58:09 Min. Rad fahren und 34:17 Min. Laufen eine Top-Gesamtzeit von 1:57:08 Stunden den 3. Platz und 1. Platz in seiner Altersklasse. Tolle Leistung bot auch Torsten Schwarz. Seine Zeiten bei den einzelnen Disziplinen 30:30 Min. Schwimmen, 1:12:17 Stunden Rad fahren und 37:23 Min. Laufen. Mit einer Gesamtzeit von 2:24:56 Stunden belegte er Gesamt den 55. Platz und den 5. Platz in seiner Altersklasse. Weiterhin war Beatrix Nöding mit an Bord und nahm die Sprintdistanz in Angriff. Für die 500 m Schwimmen benötigte sie 11:24 Min., 26 km Radfahren 56:47 Min. und den 5 km Lauf eine tolle Zeit von 23:17 Min. Als Gesamtzeit stand 1:35:24 Stunden zu Buche und sie belegte den 1. Platz in ihrer Altersklasse und den 19. Gesamt-Platz bei den Frauen, die auf dieser Distanz starteten.
 
Fazit: Trotz Hermann’s Desaster , was ihm im Ziel Gelächter und Spott einhandelte - er es als Lehrstunde mit Humor nahm - waren alle Triathleten trotz der Kälte mit ihren Leistungen sehr zufrieden. Vielen Dank auch an unsere 3enderin Julia Hanstein für die tolle Unterstützung und Anfeuerungsrufe während des Wettkampfes.


Zum Schluss möchten die 3ender bekannt geben, dass am Samstag, den 02.06.2012 der 1. Hirschtriathlon in Lispenhausen stattfindet. Nähere Information werden in ca. einer Woche auf der Homepage bekannt gegeben.

Bis dahin
Gruß von den 3endern
 
Reisebericht Deutsche Schülermeisterschaft Sportakrobatik 2012 PDF Drucken E-Mail
  
Montag, 14. Mai 2012 um 18:23
Am 5. Mai 2012 fand in Hoyerswerda die Deutsche Meisterschaft der Schüler statt.

Freitag Nachmittag, gegen 13:30 Uhr, fuhr ich los und nach mehreren Staus und teilweise zähfließendem Verkehr kam ich nach ca. 400 km und 5 Stunden  relativ gut gelaunt in der Ferienwohnung in Lauta - Nachbarort von Hoyerswerda  -  an. Die Wohnung teilte ich mir mit 4 Sportlerinnen nebst Betreuerin und Trainerin des befreundeten Vereins FTG Pfungstadt.

Der 1. Eindruck war sehr gut, das Bad war auch ein Highlight wirklich „nobel“. Die Betten waren bequem, die Zimmer einwandfrei, schöner Garten und allgemein schön gelegen.

Nachdem wir uns alle sortiert und die Taschen ausgeräumt hatten, machten wir es uns in der Pension gemütlich.

Am frühen Abend fuhren wir an den See nach Großkoschen und aßen zu Abend bei einem Imbiss.

Die Kids vergnügten sich dann noch ein wenig am See und bevor wir wieder zurück fuhren, machten die Pfungstädter Sportlerinnen  noch ein Element vor dem Bistro und der Inhaber schoss noch ein Bild für seine Wand!

Dann sind wir zurück gefahren zur Pension und haben den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es dann erst richtig los. Die Deutsche Meisterschaft begann um 10:00 Uhr, um 8:30Uhr waren wir in der Halle. 





Da es mein erster Einsatz als Bundeskampfrichterin war, konnte ich trotzdem meine Nervosität gut im Zaum halten. 9:45 Uhr fand die Besprechung aller Kampfrichter statt und jeder Kampfrichter bekam seinen Platz im Kampfgericht zugewiesen. Im ersten Durchgang musste ich alle Podestturner , Männergruppen und Damengruppen Dynamik bewerten, nach der Mittagspause wurden die Kampfrichter neu eingeteilt – nun waren es für mich Mixed Paare Dynamik und Damenpaare Dynamik. Beide Male fungierte ich als Artistikkampfrichterin und bewertete u.a. Choreografie, Mattenaufteilung, Musikinterprätation usw.

Alles hat super toll geklappt - relativ schnell hatte ich mich eingearbeitet und das Werten ging mir gewohnt souverän von der Hand.

Der Wettkampf endete gegen 19 Uhr, also hatte ich 9 Stunden hoch konzentriert meine Kampfrichtertätigkeit ausgeübt.

Nach einer etwas längeren Fotosession mit dem Maskottchen des Sportclubs Hoyerswerda, zogen wir uns auf dem Rückweg schnell in der Pension um, und es ging weiter in eine Pizzeria.

Neben dem Essen, haben die Mädels angefangen, Horrorfilme nach zu erzählen und hatten sich so hineingesteigert, dass sie sich vor der Tür vor einem Hund erschraken. Das Gelächter war groß und in der Pension wurde erst mal jede Ecke abgecheckt, dass sich dort kein Mörder befindet.

Am nächsten Morgen , gut gestärkt vom Frühstück, fuhren wir um 10:00 Uhr Richtung Heimat. Die Rückfahrt lief problemloser und nach gut 4 Stunden kam ich in Lispenhausen an.

Nach einem anstrengenden, aber lustigen Wochenende, kann ich auf eine gelungene Feuertaufe bei der Deutschen Schülermeisterschaft zurück blicken.

 
Relegation trotz Sieges verpasst PDF Drucken E-Mail
  
Mittwoch, 09. Mai 2012 um 06:21
Die TG Handballer der TG Lispenhausen steigen aus der Bezirksoberliga ab! Der eigene 37:34 (16:17)-Auswärtserfolg beim Eschweger TSV II war durch den gleichzeitigen Wanfrieder Erfolg in Bad Sooden nutzlos.

„Wir können erhobenen Hauptes aus dieser Serie gehen, denn schließlich ist der zehnte Platz ein Erfolg für einen kleinen Verein wie die TG Lispenhausen“, erklärte TGL-Coach Sorin Paraschiv kurz nach dem Spiel trotzig. Er ergänzte jedoch: „Für die höhere Anzahl an Absteigern aufgrund der Zusammenlegung mit Fulda können wir nichts. Doch natürlich hatten wir es in der Hand gehabt, nicht erst in diese Situation zu kommen.“

Obgleich seine Mannschaft frühzeitig davon erfuhr, dass Wanfried seine Hausaufgaben gemacht und sich den Relegationsrang neun damit vor der TGL gesichert hatte, zeigte die dann absoluten Sportsgeist. Allen voran einmal mehr die beiden Torhüter Christian Koch und Florian Schmidt sowie der kaum zu bremsende Halbrechte Aribert Lehn. In seinem wohl endgültig letzten Bezirksoberliga-Spiel traf der Routinier noch einmal satte 13-mal.

Zunächst alles im Griff

Bis zu ihrer 11:8-Führung (20.) hatten die couragierten Gäste alles im Griff, ehe Bruder Leichtfuß bis zur Pause die Führung kostete. Danach blieb die Partie eine ganze Weile auf Messers Schneide. „Erst beim 30:29 in der 51. Minute sind wir im Kopf wieder frei geworden und haben unser Spiel gespielt“, erkannte Coach Paraschiv, dessen Team danach drei Tore nacheinander erzielte und den Gegner damit in den letzten fünf Minuten entscheidend distanzierte.

Ob das allerdings ein Startschuss in eine hoffnungsvolle Zukunft der TGL war, vermochte der Trainer nicht zu sagen: „Es wird Gespräche geben, aber im Moment hängen wir alle in der Luft. Ich kann nicht sagen, wie es weitergeht.“

Tore für die TGL: A. Lehn 13, Seese 5, F. Degenhardt 5/4, Werner, Troch je 4, Arnold 3, Mackel 2, Heß 1.


Quelle: HNA.de (zkö)

 
Auswärtssieg eingerechnet PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, 20. April 2012 um 12:17
Vier Punkte aus den letzten drei Spielen peilen die abstiegsgefährdeten Bezirksoberliga-Handballer der TG Lispenhausen mindestens noch an. Eingerechnet ist ein Auswärtssieg morgen um 16.30 Uhr gegen die fast schon gescheiterte TSG Bad Sooden-Allendorf.
 

Sechs Zähler sind noch zu vergeben, fünf trennen die Gastgeber vom Relegationsplatz. Doch auch wenn sich das Gründungsmitglied der Bezirksoberliga auf Abschiedstour befindet, bleibt der Tabellenelfte für die TGL ein gefährlicher Gegner. Nachdem am letzten Wochenende die Konkurrenten aus Wanfried, Gensungen und Schenklengsfeld allesamt gepunktet haben, grüßt Lispenhausen nun tatsächlich vom ersten Abstiegsplatz. Bei nur einem Punkt Rückstand auf Rang neun kann sich das aber mit jedem Spieltag ändern. Vorausgesetzt, die Gäste finden zu ihrer Form der Hinrunde noch einmal zurück.

„Seit der Niederlage gegen Bebra ist bei uns alles Kopfsache. Deswegen werde ich in dieser Woche auch nochmal psychologisch mit den Jungs arbeiten“, betont TGL-Coach Sorin Paraschiv. Doch Studenten wie Marius Werner können erst am heutigen Freitag mittrainieren. „Vor Spielen gegen starke Mannschaften habe ich alle Spieler zusammen und vor so wichtigen wie jetzt nicht“, bedauert der Trainer.

Die morgen vollbesetzten Gäste erwartet eine hitzige Atmosphäre und ein Gegner, der schwer ausrechenbar agiert. „Die spielen sehr unorthodox, und viel ist auf Zufall ausgelegt“, weiß Paraschiv. Das ist aber auch eine Chance für Lispenhausen, das - anders als zuletzt im Derby gegen Rotenburg - nur den Kopf nicht wieder zu früh in den Sand stecken darf.

Quelle: HNA.de (zkö)
 
40-Tore-Marke gesprengt PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, 17. April 2012 um 06:59
Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg waren auch im Rückspiel gegen die TG Lispenhausen jederzeit Herr der Lage und setzten sich ungefährdet mit 44:27 (22:13) durch.
 

200 Zuschauer verliehen dem Derby einen würdigen Rahmen. Von einem Hexenkessel, wie ihn die TGR zuletzt an gleicher Stätte gegen Melsungen erlebt hatte, konnte am Samstag freilich keine Rede sein. Dazu hatte der Favorit die Befürchtungen seines Trainers Mirza Fitozovic zu schnell zerstreut: „Natürlich hatte ich Bedenken, wie sich die Mannschaft nach dem Spitzenspiel präsentieren würde. Aber sie hat toll gekämpft und sogar Kempas gezeigt.“

Ausdrückliche Zufriedenheit auf der einen, Anerkennung auf der anderen Seite. „Ich gratuliere den Rotenburgern zu dem Handball, den sie spielen. So steigt man verdient auf“, zeigte sich TGL-Coach Sorin Paraschiv als fairer Verlierer. Sein eigenes Team hatte sein Pulver schon in turbulenten ersten zehn Minuten verschossen.

Bis zum 7:7 zeigte der Außenseiter spielerisch noch gute Ansätze gegen eine Rotenburger 5:1-Deckung in ungewohnter Besetzung. Das Experiment endete nach einer Viertelstunde. Der 6:0-Verband danach stand deutlich kompakter. Lispenhausen merkte das auch körperlich, und die jungen Spieler versteckten sich jetzt mehr und mehr hinter Routinier Aribert Lehn im rechten Rückraum. Außerdem wurden viele Bälle hergeschenkt, ein gefundenes Fressen für die schnellen Außen des Aufstiegsaspiranten. Der hatte sich schon nach 20 Minuten ein vorentscheidendes 16:10-Polster erspielt.

An eine Aufholjagd wagte selbst Sorin Paraschiv nicht mehr zu glauben: „Statt von Ariberts Aktionen zu profitieren, haben wir überhaupt keinen Druck mehr erzeugt.“ Selbst als sich der übermächtige Gegner kurz nach dem Seitenwechsel eine zehnminütige Schwächephase erlaubte, hielt Lispenhausen den Abstand lediglich im Rahmen, kam aber über ein 20:28 (45.) nicht hinaus.

Da die TGR auf Philipp Debus, Martin Denk und Julian Pippert verzichten musste, war im Aufgebot Platz für den dritten Torhüter Daniel Ziegler, der mittlerweile eingewechselt war und seinen Job sehr gut erledigte. Spätestens ab dem 35:22 (50.) gab es dann kein Halten mehr. Während der TGL kaum noch etwas gelang, sprengte Rotenburg neuerlich die 40-Tore-Marke.

TG Lispenhausen: Koch, Schmidt - Troch (5), A. Lehn (10), Mackel (2), Heß (1), Ziermann, Werner (3), Arnold (3), Sochiera (1), F. Degenhardt (2/2).

TG Rotenburg: Pankiewicz, Palme, Ziegler - Harbusch (7/4), Berz (8/1), Holl (5), Neufeld, Sangmeister (5), Imberger (2), Ruppel, Golkowski (9), Witzel (7), Ebenhoch, Hein (1).

SR: Pfeiffer/Paar (Körle)

Zuschauer: 200

Quelle: HNA.de (Andreas Köhler)

 
Revier News - 14.04.2012 PDF Drucken E-Mail
  
Mittwoch, 11. April 2012 um 15:16
Männer I
17:00 Uhr TGL - TG Rotenburg

In ihrem direkten Duell steht für die Bezirksoberliga-Handballer der TG Lispenhausen und der TG Rotenburg viel auf dem Spiel. Doch nur  Tabellenführer TGR hat morgen ab 17 Uhr realistische Erfolgsaussichten.
 
 
„Wenn wir gut spielen, alles geben und am Ende verlieren, habe ich kein Problem damit“, gibt sich Lispenhausens Coach Sorin Paraschiv keinen Illusionen hin. Die TGL belegt derzeit den Relegationsplatz neun vor den punktgleichen Wanfriedern. Da er Gensungen/Felsberg und Schenklengsfeld mittlerweile deutlich stärker sieht, hat Paraschiv den ehemaligen Landesligisten zum Hauptkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt erkoren. Diese Rechnung schließt also die ungeliebte Relegation ein. „Hätten alle Spieler so eine Einstellung wie meine Torhüter oder die erfahrenen Aribert Lehn und Sigfried Arnold, könnten wir schon fast gerettet sein. Jetzt hoffe ich noch auf Punkte aus den Spielen gegen Bad Sooden und Eschwege.“
Gegen Rotenburg will sich die TGL dagegen bloß nicht blamieren. „Die Rotenburger sind zwar auch keine Übermenschen, aber individuell viel besser ausgebildet als meine Mannschaft“, weiß Sorin Paraschiv, der schon die Trikots beider Vereine getragen hat. Bis auf Kreisläufer Markus Sochiera wird der Außenseiter morgen in kompletter Besetzung versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.
Während Lispenhausen darum bemüht ist, die Bezirksoberliga zu halten, möchte Rotenburg gerne eine Etage nach oben. Durch den spektakulären Heimsieg über Konkurrent Melsungen II stehen die Chancen dafür auch besser denn je. „Mir gefällt aber nicht, dass wir jetzt noch so viel über dieses Spiel sprechen. Das waren ja auch nur zwei Punkte, und wir hatten jetzt eine Woche Zeit, alles sacken zu lassen“, steht für Rotenburgs Coach Mirza Fitozovic längst das morgige Derby im Vordergrund. Die Ausgangsposition ist fast die gleiche wie seit Monaten: „Nur noch etwas schärfer. Wir hören jetzt von allen Seiten, dass wir keinen Mist mehr bauen sollen. Passiert das doch, sind wir jetzt die Deppen.“

Vielleicht wird die Kulisse diesmal nicht ganz so gewaltig sein wie Ende März, die Vorbereitung bleibt jedoch die gleiche: „Wir werden nichts mehr verändern. Natürlich sind wir besser als Lispenhausen, müssen das aber auch erstmal aufs Feld bringen“, will Fitozovic von einem Selbstläufer wie im Hinspiel nichts wissen. Dabei führt er das Beispiel des späteren Oberliga-Aufsteigers Eitra an, der vor zwei Jahren bei Kellerkind Rotenburg verloren hat. Das ist aber auch der einzige Gedanke an die Landesliga, den die morgen vollbesetzte TGR jetzt schon hegen darf.

Quelle: HNA (zkö)
 
 
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