TG 1908 Lispenhausen e.V.

TG 1908 Lispenhausen e.V.
Glück auf! PDF Drucken E-Mail
  
Freitag, 06. Januar 2012 um 07:58
Glück auf, Glück auf! Der Steiger kommt.
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt, schon angezündt.


Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt…
…so sang's der Herbert – und ich wollte es mal ausprobieren.

Allerdings nicht tief im Westen, sondern tief im Osten, in Sondershausen, um genau zu sein.
Und es handelte sich bei mir auch nicht um ein Kohlebergwerk, sondern um ein Kalibergwerk, das älteste noch befahrbare der Welt. Hier wurde 2002 der weltweit erste Untertage-Marathon ausgetragen, und in diesem Jahr das zehnte Mal aufgelegt. Aber: Was genau ist ein Untertage-Marathon überhaupt? Dazu der Veranstalter:

"Der Marathon wird auf einem Rundkurs von 5,2 km absolviert und weist ein stark profiliertes Gelände mit einem Höhenunterschied von 160 m je Runde auf. Acht Runden sind zu laufen. Auf der Strecke befinden sich Steigungen und Gefälle bis 23 %. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 und 31 °C (abhängig von Höhe und Frischluftzufuhr des jeweiligen Streckenabschnitts). Die Luftfeuchtigkeit sinkt teilweise deutlich unter 30 %. Den Marathonläufern wird daher eine hohe physische und psychische Leistung abverlangt, der sich nur sehr gut trainierte Läufer stellen sollten. … Alle Teilnehmer sind verpflichtet, Helme zu tragen. Der Untergrund ist uneben, glatt und staubig. Aufgrund schlechter Beleuchtung ist der Boden auf Teilen der Strecke nicht zu sehen. Daher werden Lampen zum Lauf empfohlen."

Der ambitionierte Triathlet denkt sich: „hm, naja, dann mal auf ins Training“. Jeder andere Mensch denkt sich vermutlich: „WIESO?!!!?“
Gut, die Motivation der anderen 399 Starter kenn ich natürlich nicht, aber meine war klar: Mentale Stärkung! Ich wollte Bedenken ab- und Überzeugung aufbauen, daß ich den abschließenden Marathon beim bevorstehenden Ironman im Juli bewältigen kann. Getreu dem Motto: Wenn ich diesen Marathon schaffe, dann schaff ich den beim Ironman auch!

Und so ging ich dieses Untertage-Projekt an. Vorbereitungszeit: 6 Wochen, davon eine Woche im Ausland, die ich – zeitoptimiert - als Ruhewoche einplante. Trotzdem war die Vorbereitungszeit nicht wirklich üppig bemessen. Aber ich wollte ja auch nix reißen, keine Bestzeiten in den Berg brennen. Ich wollte gut durchkommen, auf keinen Fall aufgeben oder gar rausgenommen werden, sondern mit einem Lächeln im Ziel einlaufen.
Deswegen mußte ich zielgerichtet trainieren. So wechselten sich lange, ruhige Läufe mit kurzen, knackigen Bergeinheiten ab. Ich machte keine Tempoläufe, kein Intervalltraining. Eine riesengroße Hilfe bei dem Training war natürlich der trockenste November seit Wetteraufzeichnung. Denn wenn schon im Dunkeln und Kalten laufen, dann ist es sehr angenehm, wenn man nicht noch zusätzlich naß wird. Das Wetter hätte für November nicht besser (zum Laufen) sein können! Insgesamt lief ich in den 6 Wochen ca. 450km und 5000hm. Aber - sollte das reichen? Hm…

Samstag, 3. Dezember 2011, 5:30h: Ich holte Hermann und Sabine ab, die mich auf meinem salzigen Weg anfeuerungstechnisch begleiten wollten. Wir zuckelten mit gefühlten 10km/h in den wilden Osten, denn obwohl das Außenthermometer im Auto +3°C anzeigte, war die Straße extrem glatt. Und das sollte nicht das letzte Mal sein, daß es an dem Tag rutschig wurde…
Wir waren aber trotzdem noch sehr zeitig in Sondershausen und hatten somit ausreichend Zeit zum Einchecken, Einfahren und mental Einstimmen – 700 Meter unter der Erde.

Der Startgong wurde um Punkt 10 Uhr geschlagen, dann gingen 400 behelmte (und/oder bekloppte?) Läufer auf die acht Runden.
 

Meine Eindrücke vom Lauf:


- Nach vllt zwei Minuten: Mund und Hals total trocken. Na, super. Ok, jeder Getränkestand wird mitgenommen, keine Frage!
- Direkt vor der allerersten ordentlichen Steigung: Holla, die ersten gehen JETZT schon?! Wie wollen DIE ganze 42km überstehen??? Mir auch egal, ich lauf da hoch!
- Ein paar Meter später, nun selbst in der besagten Steigung: Sch…, ist das glatt hier! Der Staub auf dem Boden läßt die Füße einfach nach hinten wegrutschten. Das kostet Kraft, aber: ich lauf trotzdem!
- Erstes ordentliche Gefälle: Sehr gut, jetzt kann ich es laufen lassen, Muskeln etwas locker machen. Aber nix da, auch hier viel zu glatt! Also, bergab gleicher Tippelschritt wie bergauf – suuuper K
- Erstes flacheres Teilstück: hm, auch hier ist der Boden total uneben. Ich hatte gehofft, daß vllt nur Steigungen und Gefälle so uneben wären. Aber nein, auch hier.
Im Endeffekt lief sich die gesamte Strecke wie Kopfsteinpflaster, wie sauhartes, superglattes und sehr unebenes Kopfsteinpflaster. DAS war wahrlich kein schöner Boden zum Laufen.
- Ca. zwei Kurven vor Ende einer Runde konnte ich jedesmal Glockengeläut hören – Hermanns! Sie feuerten nicht nur mich, sondern auch den Rest der Behelmten an. DAAAANKE DAFÜR!!! Hat verdammt gut getan Euch und Eure Glocke zu hören!!! J
- Runde 3: Das Feld hat sich schon deutlich auseinander gezogen, dadurch waren weniger Lampen auf einen Fleck und es wurde dementsprechend immer dunkler auf der Strecke. Die wenigen „Unbeleuchteten“ suchten sich deswegen fleißig Lichtkegel der Lichtgestalten. Es war eindeutig die richtige Entscheidung, mit Lampe zu laufen!
- Nach 4 Runden: Ich lag gut in der Zeit, 2:10 Stunden. Wer mehr als 2:45Std bis hierhin brauchte, wurde vom Veranstalter aus dem Rennen genommen, kam in die Halbmarathon-Wertung. Das waren einige…
- Nach 4 ¼ Runden: Ich wurde überrundet vom späteren Sieger.
- Runde 5, kurz nach einem Getränkestand in einem Gefälle: Ein Läufer legte sich kurz vor mir richtig heftig ab.
Konzentration Hanstein! Denk dran, es ist - noch immer - sauglatt!!!
- Runde 6: Ich mußte austreten, Magen/Darm forderte DRINGEND Erleichterung. Anschließend lief ich das Rennen verhältnismäßig locker zu Ende. Klar, die Steigungen haben mir weh getan. Aber ich konnte selbst in der letzten Runde jede Steigung, jede Rampe laufen. Nur die Füße schmerzten richtig.
- Nach gut viereinhalb Stunden lief ich im Ziel ein, ca. 1,5Std nach dem Sieger, aber LÄCHELND!
 

Fazit:

Von den 400 Startern ist ca. ¼ Viertel vorzeitig ausgeschieden, freiwillig oder unfreiwillig. Von den verbleibenden ca. 300 Finishern belegte ich den 102. Platz. Damit war ich sogar in meinem „üblichen“ Plan (= erstes Drittel der Ergebnisliste). Aber das war mir dieses Mal wirklich mehr als egal, denn ich hatte es geschafft, ich hab diesen Lauf gemeistert, lächelnd beendet! GENAU DAS wollte ich erreichen, GENAU DAMIT hab ich mir die Zuversicht geholt, daß ich auch den Marathon beim Ironman schaffen werde!
Denn körperliche Fitneß ist beim Langdistanz-Triathlon nur die halbe Miete, du brauchst auch die Willenskraft und den Glauben, es zu schaffen. Ohne das wird es nix...
Ich bin jetzt überzeugt, ich werde es schaffen. Jetzt muß ich nur noch etwas trainieren… ;-)

In diesem Sinne wünsche ich Euch: Alles Gute für 2012, beste Gesundheit und viel Spaß bei welchem Training auch immer!
Euer 3ender Arnd.
 
Luzern 1 & 1/2 PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, 15. November 2011 um 20:55
Zum Abschluss der Triathlonsaison machten sich die Hermsteins das letzte Oktoberwochenende auf den Weg in die Schweiz, wo in Luzern am Vierwaldstädter See der 5. Lucerne Marathon statt fand.


Bereits am Freitag reisten sie bei herrlichem Wetter an. Es folgte das übliche Prozedere… Einchecken in der Jugendherberge und Besichtigung der Umgebung.

Am Samstag ging es ins Zentrum der Stadt. Abholung der Startunterlagen, Besuch der Marathonmesse, Pastaparty und Besichtigung der Startblöcke. Anschließend Stadtbummel, Marktbesuch und staunen, was die Schweizer u. a. an SÜSSES zu bieten haben….
Auch durfte der Gang über das Weltkulturerbe „die berühmte Kapellbrücke“ nicht fehlen. Man genoss bei herrlichem Sonnenschein und den netten Schweizern den Tag ☺


Es folgte der Sonntag. Endlich war es soweit…LAUFEN und die Laufbedingungen waren für die Hermsteins und den 8500 Läufern TOP. Sonnenschein pur bei ca. 13° C.

Die Laufstrecke mit 21 Kilometern, die beim Marathon zweimal gelaufen werden musste, führte vom Start aus entlang am See. Nach 5 Kilometer folgen 3 Anstiege mit Grumbach-Charakter. Danach ging es weiter entlang am See bis zum einmaligen Highlight des Laufes. Bei Kilometer 14 folgte ein 1,5 Kilometer langer neuer Eisenbahntunnel. Die letzten Kilometer führten auf flacher Strecke wieder zurück durch Luzern zum Startpunkt/Ziel.
 

Nach Dresden und Köln war es für Frank sein 3. Marathon und gegen 9:05 Uhr fiel der Startschuss. Zweimal musste er die Strecke absolvieren. Nachdem er die erste Runde zu schnell angegangen war, folgte auf der zweiten Runde ab Kilometer 34 ein kleiner Einbruch. Zum Glück konnte er weiterlaufen und überquerte mehr als zufrieden mit einer Zeit von 3:37:18 Stunden die Ziellinie. Frank belegte bei den 1361 Marathonmännern den Gesamt 513. und in seiner Altersklasse M40 den 213. Rang.
 
    

Sabine startete um 9:15 Uhr. Da es ihr erster Halbmarathon bei einem Wettbewerb war, ging sie dieses unter dem Motto „Erstmal gut durchkommen und genießen“ an. Sie gestaltete den Lauf sehr ausgeglichen. Nach der Tunnelpassage bei Kilometer 16,5 konnte sie ihr Tempo steigern und viele Mitstreiter einhohlen. Das Ziel erreichte sie locker nach 2:13:17 Stunden und belegte in bei den Halbmarathonfrauen den Gesamt 1618 und in ihrer Altersklasse W40 den 531. Rang.
 
    

Zum Abschluss des Tages, Ausklang der Saison und dem schönen Wochenende, gönnte man sich am Abend ein Original Schweizer Käsefondue, bevor am Montag wieder die Heimreise nach Lispenhausen angetreten wurde.

Fazit: Das Wetter war SPITZE !!! Die Zuschauer waren KLASSE. Immer wieder das Anfeuern auf schwizerdütsch „Hopp Hopp Sobin“ und „Hopp Hopp Fronk“ und das Glockengeläut. Musikbands sowie die 25 Alphornbläser gaben zum Schweizer Flair alles und sorgten bis zum letzten Läufer für tolle Stimmung !!! Es war eine Laufveranstaltung, die man nur weiterempfehlen kann ☺

In diesem Sinne ä schöni Zit und liebi Grüess

von den Hermsteins
 
Ein 3ender'chen rockt Gambach! PDF Drucken E-Mail
  
Dienstag, 01. November 2011 um 17:32
 Es war der 25. September diesen Jahres. Frühnebel lag im Fuldatal, als ich unsere Räder auf dem Träger festzurrte und wir uns gegen halb acht Richtung Gambach aufmachten. Julia und ich hatten vor zwei Jahren schon mal beim Gambach Duathlon teilgenommen. Ein recht kleines, aber sehr liebevoll gestaltetes Event; gerade das Richtige, um die Saison ausklingen zu lassen. Damals war es ein wunderschön sonniger Herbsttag und Julia errang bei den Kids den 3. Platz! Das war Ansporn und Motivation genug für das Training in diesem Jahr - und sollte sich noch auszahlen...

Auf dem Weg gen Süden verschwand der Nebel immer mehr und die Sonne kam raus. Es sollte wieder einer dieser genialen Spätspätsommertage werden, perfekt.
Nach dem Einchecken dauerte es nicht lang und Julia musste zur Wettkampfbesprechung, diesmal allerdings nicht mehr in der Kidsklasse, sondern in der Schülerklasse. D.h., sie musste 600m laufen, 3km radeln und nochmal 600m laufen.
Etwas anders als bei den Kids ist in der Schülerklasse absoluter Ehrgeiz am Start! Da wird teilweise schon in einteiligen Rennanzügen angetreten, auf Rennrädern gefahren, Riegel und Gels verdrückt - wie bei den Alten, ähm Großen. Kurz: Schluß mit lustig - Attacke ist angesagt!
Als Julia das sah, guckte sie schon etwas skeptisch... Aber ich beruhigte sie und sagte ihr, dass nicht die teuren Räder gewinnen, sondern die Beine, die sie bewegen. Und da sie in den letzten Wochen ordentlich trainiert hatte, sollte sie sich mal keine Gedanken machen... Hauptsache sie hat Spass und kann den Wettkampf genießen!


Die Sonne war voll da, als die 46 Schüler auf die Strecke gingen. Man sah von Anfang an, dass das Leistungsniveau sehr unterschiedlich war, schließlich waren die Jahrgänge 1997 bis 2003 am Start. Gerade bei den Kleinen bedeutet jedes Jahr Altersunterschied einen Riesenschritt - was man dann auch beim Endergebnis sah: Der schnellste Junge (1997) brauchte 9:28 während das Ende des Feldes ein Mädchen (2003) markierte mit 19:26 - also satte 10 Minuten Unterschied. Julia lag altersmäßig (2000) sowie zeitmäßig (13:50) genau in der Mitte des Gesamtfeldes.
Aber das Gute, um nicht zu sagen Hervorragende dabei: Mit dieser Zeit wurde sie Erste in ihrer Altersklasse (1999/2000)! Sie freute sich riesig, als die Ergebnislisten aushingen und genau DAS zeigten.
 

Um noch ein vielfach Vielfaches mehr freute sich der Papa - der nun, einerseits freudig entspannt, andererseits angespornt motiviert - in das Rennen der alten Säcke ging.
Ok, ganz so alt waren nicht alle Säcke, die jüngsten waren Jahrgang 1996, die älteste Teilnehmerin hingegen war Jahrgang 1943!
 

 
Im Feld der 160 Altersklasse-Duathleten war auch ein befreundeter Sportler vom TV03 Breitenbach mit dabei, Martin Landau; jüngst Triathlon-Hessenmeister geworden. Wir unterhielten uns vor dem Rennen, und er hoffte - mit sehr viel Glück - unter die Top 5 zu kommen. Denn, so provinziell die Veranstaltung auch ist, es waren verdammt gute Sportler am Start: Zig Ironmänner, etliche Triathleten aus der Bundesliga, viele Wettkampf-Läufer, Martin als Hessenmeister, ach ja - und ich ;-)
Gut, ich würde sicher nichts reißen im Gesamtfeld, aber wie immer hatte ich schon das Ziel im ersten Drittel des Gesamtfeldes zu landen.

Startschuß bei allerherrlichstem Sonnenschein und bestimmt 25Grad - genial!
Die ersten 4km schaffte ich in 16:47. Das war eigentl. schneller, als ich das Rennen angehen wollte. Aber wäre ich "noch" langsamer gelaufen, dann wäre ich wohl im letzten Drittel gewesen nach dem erstem Lauf. Das Feld hatte echt ein Hammertempo drauf. (Zum Vergleich, Martin in der Spitzengruppe: 13:23).
In der Wechselzone hat mir mein rechter Radschuh sehr viel Freude gemacht, weil er partout nicht zugehen wollte... grrrrrrrr... da werden verplämperte Sekunden zu gefühlten Minuten... Für die folgenden welligen 19km brauchte ich dann (incl der Wechselzonen"pause") genau 37Min, nicht perfekt aber ganz ok (Martin: 31:22).
Den abschließenden Lauf konnte ich gut durchstehen, obwohl anfangs ein Bein etwas krampfte. Das ließ aber schnell nach, bzw. ich vergaß es schlicht. Denn schon auf den ersten 500m konnte ich einen "Lutscher", der beim Radfahren dauernd in meinem Windschatten gefahren war, gleich mal abhängen. Dieser kleine "Sieg der Gerechtigkeit" war dann offensichtlich stärker als das Gefühl eines Krampfes im Bein! So isses - im Wettkampf :-)
Ich war noch auf der ersten Hälfte der Wechselpunktstrecke, als mir der Führende und ca. 300m dahinter Martin als Zweiter entgegenkamen, Respekt! Ich hatte da noch knapp 3km vor mir. Am Ende brauchte ich für die zweite 4km Runde 17:30 (Martin: 14:06), was knapp 45sec langsamer war als meine erste Runde, aber immerhin noch ein Schnitt von 4:23/km - ein guter Wert für mich!

So war ich dann von den 160 Gesamtstartern mit 1h11:17 ordentlicher 49. - also, locker im ersten Drittel, Mission erfüllt! In meiner Altersklatsse (TM40) kam ich sogar auf Platz 9, und das versüßte mir den eh schon supersonnigen Sonntag gleich nochmal! :-)
Martin konnte seine Position bis ins Ziel halten und wurde mit fabelhaften 58:51 Gesamtzweiter und natürlich ERSTER in seiner Altersklasse (TM20), GRATULATION!!!

   

Fazit: Kaiserwetter, Julia auf Platz 1, ich unter den Top 10 und - nicht zu vergessen - Martins Spitzenergebnis => viel besser hätte es nicht laufen können für uns an diesem wunderschönen Duathlonsonntag. DAS war wirklich ein gelungener Saisonabschluß!

Wobei... Abschluß ist ja relativ. Und nach dem Wettkampf ist ja vor dem Wettkampf:
So startet Martin am 30. Oktober beim Frankfurt Marathon.
Und ich... ich hab mir auch noch einen Marathon für dieses Jahr vorgenommen, Anfang Dezember. Einen "etwas anderen" Marathon. Doch davon mehr wenn ich "den" hinter mir habe...

Sportlichen Gruß und sonnigen Restherbst wünscht
der 3ender Arnie!

P.S.: Keep on moving! Denn es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung! Also, wir sehen uns in den Fullewiesen, oder auf der Franzosenstraße, oder aufm Alheimer, ... ;-)
Aktualisiert ( Dienstag, 01. November 2011 um 17:39 )
 
Cologne Triathlon mit Anfahrtsschwierigkeiten, Hitze und Hindernissen PDF Drucken E-Mail
  
Samstag, 01. Oktober 2011 um 00:00

Am 03. September ging es für „3ender“ Sabine und Hermann zum Fühlinger See nach Köln, um auf der Olympischen Distanz beim Cologne Triathlon ihre Triathlon-Saison 2011 ausklingen zu lassen.

Die Anfahrt nach Köln war alles andere als toll. Auf der Autobahn kurz vor Köln geriet man in einen Stau und Geduld war gefragt. Herzrasen verursachte dann eine unaufmerksame Autofahrerin, die auf den Fahrradträger auffuhr. Mit allen möglichen Szenarios im Kopf stieg Hermann aus und konnte erst aufatmen, als er feststellte, dass augenscheinlich nix kaputt war.
In Köln angekommen wurden dann die Räder nochmals sorgfältig kontrolliert und die Startvorbereitungen getroffen, Startnummern anbringen, Flaschen füllen, Reifen aufpumpen, Neopren und Laufsachen sortieren und los geht’s.
Auf den Weg zum Check-In… „PENG“ und Sabines Hinterrad war wohl nicht bereit zu starten. Ganz toll, fängt ja schon gut an und dann noch die Hitze… Also auf erstmal zum Servicepoint und Reifen reparieren...
Die Triathlonkameraden über die Sprintdistanz waren bereits im Wettbewerb und man konnte u. a. deren Schwimmstart verfolgen. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur durften die Athleten im Neopren starten. Wir freuten uns - das passt ja, Neo ist erlaubt. Also machten wir uns auf, um uns entsprechend vorzubereiten. Bepackt mit Neopren und Schwimmbrille ging es erstmal für Herman zum Schwimmstart auf der bekannten Regattastrecke. Schön an dieser Strecke sind die gespannten Leinen unter Wasser. Für den einen oder anderen  Triathleten war es für die Orientierung sehr hilfreich. Nun kam die nächste Überraschung „Neoprenverbot“. Da in den unterschiedlichen Distanzen unterschiedliche Wassertemperaturen zulässig sind, hieß es für die Olympische Distanz bei 21°C Wassertemperatur, Schwimmen im Trisuit. Na klasse… die Neopelle war untersagt, tolle Wasserlage ade…

  

Um 12:00 Uhr ging Hermann auf die 1500 m lange Schwimmdistanz und er verließ zwar mit einem guten Gefühl, jedoch erst nach ca. 40:06 Minuten das Wasser und hatte seine Wunschzeit von ca. 33 Minuten deutlich verpasst. 
Auf der anschließenden leichten Radstrecke konnte er dann wieder Zeit gutmachen und etliche Mitstreiter einholen. Nach 1:05:08 Stunden stieg er vom Rad und machte sich auf das letzte Teilstück.

Die 10 km Lauf bei 34°C um den Fühlinger See! Mit einer versöhnlichen Zeit von 2:38:29 Stunden überquerte er die Ziellinie und belegt den 62. Platz in seiner Alterklasse TM40.

  

Sabine startete um 14:00 Uhr und sie konnte die Schwimmstrecke mit einer hervorragenden Zeit von 34:36 Minuten verlassen. Mit neuen Schlauch und der guten Schwimmzeit im Rücken ging sie gestärkt auf die Radstrecke.  Auch sie konnte auf der Radstrecke einige Konkurrentinnen einholen und ging nach 1:10:38 Stunden auf die Laufstrecke rund um den See, wo sich die Badegäste nur so tummelten und die Triathleten beim Hitzelauf beobachteten. Auch so manches Steak wurde angeboten, was dankend ablehnt wurde. Sabine errang mit ihrer Zeit von 2:53:56 Stunden den 16. Rang der TW40 und war überglücklich, die 3 Stundenmarke geknackt zu haben.

    

Zufrieden mit den guten Ergebnissen aus Köln führen die beiden weiter zum Mountainbike- und Wanderurlaub nach Südtirol.

Aktualisiert ( Samstag, 01. Oktober 2011 um 18:58 )
 
Die „Alten“ hatten die Nase vorn! PDF Drucken E-Mail
  
Donnerstag, 29. September 2011 um 18:11
 Die „Alten“ hatten die Nase beim vorn ;-)
…und eine Überraschung beim Werraman 2011.

Aber jetzt erstmal von vorn…

Auch in diesem Jahr starteten am 27.08.2011 wieder 6 „3ender“ beim Werraman in Eschwege.

Nachdem es den ganzen Vormittag regnete und die Temperaturen sehr ungemütlich waren, wurde es zum Startschuss der Einzelstarter besser und es hörte auf zu regnen. Auch gab es diesmal aufgrund der Austragung der Hessischen Meisterschaften einige Änderungen. Es fanden strengere Kontrollen statt und die Radstrecke wurde geändert. Hierbei erhoffte man sich, es könnte die Stundenzeit geknackt werden, was jedoch nicht gelang. Die Radstrecke war wesentlich anspruchsvoller, so dass sich die Radzeiten gegenüber den letzten Jahren erhöhten. Weiterhin wurde ein generelles Neoverbot beim Schwimmen erteilt und auch sonst herrschte ein sehr strenger Umgangston der Schiris, was bei sehr vielen Triathleten für Unmut sorgte.

Unsere „3ender“ Richard, Peter, Helmut, Arnd und Hermann starteten zusammen in einer 3. Startgruppe. Bei 23 Grad Wassertemperatur verließen nach 400 m Schwimmstrecke Helmut und Richard als erste der Lispenhäuser den Werratalsee. 30 Sekunden später kamen „leicht verdutzt“ Arnd und Hermann aus dem Wasser. Auch Peter konnte seine Vorjahres-Schwimmzeit um 6 Minuten verbessern.

Auf der anschließenden 23 km langen Radstrecke konnten Arnd und Hermann sich dann behaupten und leicht absetzen. Mit einen Vorsprung von ca. 3-5 min., gingen es dann auf die Laufrunde. Arnd erreichte nach 1:16:44 Stunden die Ziellinie, kurz nach ihm folgte Hermann mit einer Zeit von 1:18:48 Stunden. Helmut konnte sich gut behaupten und überquerte nach 1:21:31 Stunden die Ziellinie.

Gratulation an Richard !!! Er benötigte 1:25:30 Stunden und wurde 1. in seiner Altersklasse TM60.

    

Ein großes Lob müssen wir Peter zollen. Peter, der Ostern einen schweren Motorradunfall hatte, dementsprechend keine Wettkämpfe absolvierte und erst vor 3 Wochen mit leichten Training beginnen konnte, hatte sich mit einer guten Zeit von 1:41:25 Stunden einen versöhnlichen Saisonabschluss gemacht.

  

Sabine startete dieses Jahr nicht  bei den ‚NormalosJ’. Sie hatte sich bei den zum ersten Mal in Eschwege stattfindenden Hessischen Meisterschaften angemeldet. Hierbei war die  Schwimmstrecke um 350 m länger als bei dem Werraman-wettbewerb. Mit einer ordentlichen Schwimmzeit wechselte sie nach 19:16 Min. aufs Rad, wo sie nach 51:34 Min. zum Laufen überging. Die Ziellinie ereichte sie mit einer Gesamtzeit von 1:39:02 Stunden. Die Überraschung folgte dann zu Hause am PC. Sie errang bei den Frauen den 2. Rang und wurde über die Sprintdistanz Vize-Hessenmeisterin in ihrer Altersklasse TW40. Gratulation hier an Martin Landau von TV03 Breitenbach. Er wurde 1. bei diesen Meisterschaften.

    

 

Das Resumé des Wettbewerbes: Alle 6 „3ender“ waren sehr mit Ihren Ergebnissen zufrieden. Für Helmut, Richard und Peter war dies der letzte Wettbewerb in diesem Jahr und für Frank und Sabine stand zum Abschluß der Triathlonsaison nochmals die Olympische Distanz am 03.09.11 in Köln auf den Plan. Arnd startete mit Julia am 24.09. beim Duathlon in Gambach. Nähere Infos hierzu folgen.

Aktualisiert ( Samstag, 01. Oktober 2011 um 18:38 )
 
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